The Swiss van Vliet Family

Home Chemo und KMT nach der KMT das geschenkte Leben der Abschluss Zeichnungen an Noah

 

 

Auf dieser Seite möchten wir das Thema Knochenmarktransplantation näher bringen. Da wir selber davon betroffen waren, unser Sohn Noah erkrankte an Lymphdrüsenkrebs, mussten wir uns intensiv um dieses Thema kümmern.

 

 

       

Noahs Geschichte

Ein milder Herbsttag bei uns in Mollis im Oktober 2003. Die Kinder tummelten sich auf Laubhäufen, kletterten auf Bäume oder ließen sich vom Wiesenhügel runterkugeln. Sie hatten viel Spaß miteinander, ich hörte ständig das Lachen und Giggelä von den Kindern aus dem Küchenfenster. Am Abend, die Kinder waren so verschmutzt, dass ein Vollprogramm nötig war und ich alle drei in ein warmes Bad setzte. Noah nahm ich als erster aus dem Bad und half ihm beim Abtrocknen. Da bemerkte ich grosse und harte Knötchen an seinem Körper. Dirk packte den Bub und fuhr sofort zum Kinderarzt.

Das war der Anfang eines Alptraumes.....

 

Der Tumor

Nach einer Gewebebiopsie war schnell klar, dass es sich um eine bösartige Geschichte handelt. Ein T-Zell Non-Hodgkin Lymphom ist äusserst selten bei Kinder in so jungen Jahren. Da Noah seit Geburt an einer Immunschwäche leidet, ist sein Immunsystem nicht in der Lage, Krebszellen zu vernichten. Das Risiko nach einer Chemotherapie ein Rezidiv zu bekommen, das heisst wenn der Tumor wieder zu wachsen beginnt ist  bei ihm sehr hoch. Wir entschieden  uns für die Knochenmarktransplantation! Im November 2003 begann Noah gegen den Krebs anzukämpfen mit der Chemotherapie im Kinderspital Zürich.

 

Der Aufruf

Noahs Knochenmark wurde typisiert. Sein KM wies eine äußerst seltene Gewebegruppe auf, sodass eine Fremdspendersuche unumgänglich war. Die Chance auf einen 100% passenden Spender für Noah lag bei etwa 2%. Ein Spendeaufruf im Schweizer Fernsehen in der Sendung "Quer"  wurde im Januar 2004  gestartet. Freunde , Familien und Leute aus unserer Gegend  haben an unserem Schicksal teilgenommen und  sich typisieren lassen. Wir erhielten viele aufmunternde  Worte, Hoffnung machende E-Mails von unbekannten Leuten, Briefe und Zeichnungen von Kinder. Das gab uns viel Kraft gegen diese Krankheit anzukämpfen.

 

Ein Spender für Noah!

Montag 5. April 15.00. Ich kaufe die ersten Blumen im Gartencenter, als mein Natel klingelte. Ein Spender für Noah wurde gefunden! Es ist ein 50 jähriger Mann aus Deutschland. Sofort rief ich Dirk an und verkündete die schöne Nachricht. Wie war ich erleichtert. Aus lauter Freude kaufte ich vier grosse Bambusbüsche und stopfte sie irgendwie ins Auto und fuhr nach Hause.

 

 

 

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