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Vom Delfinland nach MollisUnsere Familie war
wieder komplett. Wie schön! Diese Gefühle kann man nicht in Worte
fassen. Dirk hat extra acht Wochen Ferien genommen, damit die erste
strenge Zeit zu Hause mir nicht über den Kopf wächst. Nach der Ankunft
im Daheim, beschnupperte Noah gleich sein Zimmer und sah nach, ob all
seine Lieblingssachen noch an Ort und Stelle waren. Dann ging er in den
Garten und staunte über die schönen Blumen, die während der Spitalzeit
gewachsen waren. Jedes Pflänzchen und Gräschen wurde unter die Lupe
genommen. Viel Freude hatte er an den Heugümper. Er wollte unbedingt
einen fangen. Unermüdlich jagte er ihnen hinterher, verfolgte sie weit
über die Kuhweide hinter dem Haus. Nach zwei Stunden kam er erschöpft
und verschwitzt von seiner Jagd zurück; leider ohne Beute denn die waren
noch zu schnell für Noah... aber oh Wunder, als er in sein Zimmer ging
fand er ein Prachtexemplar auf seinem Fensterbrett warten (klick auf das
Foto - es ist wirklich ein Riesending das durch einen starken Windstoss
herein getragen wurde!)
In der Zwischenzeit hat
sich Noah gut eingelebt. Er ist glücklich, wieder mit Ellen und Jennifer
spielen zu können. Er hat eine Unmenge von Energie und ist den ganzen
Tag aktiv. Nur das Laufen bereitet ihm noch Mühe. Er ist es nicht mehr
gewohnt mit den nackten Füssen im Haus umher zu gehen. Auch die Beine
schmerzen noch ein wenig. Wir gehen jeden Tag mit Joya spazieren, so
bekommen seine Beine wieder Muskeln und das Hinken wird immer besser.
Hätte er noch Haare, würde man nicht erkennen, dass er schwer krank war
und eine Knochenmarktransplantation hinter sich hat. Zum Glück hat Noah eine bunte Fantasie und zwei liebe und geduldige Schwestern, sodass es ihm nie langweilig wird. Ich habe ein sehr gutes Gefühl, dass wir die Zeit zu Hause auch noch schaffen....
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Wir waren heute wieder zur
Kontrolle im Kispi. Die Werte sind alle im grünen Bereich, mit Ausnahme
der Nierenwerte die leicht zu hoch waren. Noah bekam deshalb zwei Liter
NaCl (Kochsalzlösung oder Spaghettiwasser wie es die Schwestern nennen)
durch die Infusion verabreicht, damit die vielen Medikamente die Nieren
etwas weniger belasten. Man nennt diesen Vorgang "Schwemmen", da die
Nieren so richtig durchgespült werden, der Harnstoff besser
ausgeschieden und von Giften befreit werden. Noah muss daher
jeweils alle viertel Stunde Pipi machen.
Am Nachmittag hatte er noch einen Hörtest. Wie bei allen Kindern nach
einer Chemotherapie wird das Gehör gründlich auf mögliche Folgenschäden
untersucht. Leider kann die Chemo auch das Gehör angreifen und
beschädigen. Zum Glück gibt es diese Nebenwirkung nicht bei vielen
Kindern. Bei Noah ist alles in Ordnung und er hört bestens.
Das Laufen macht ihm immer noch ein wenig Mühe. Aber es geht schon viel
besser als noch vor drei Wochen. Ich denke, das braucht einfach noch ein
wenig Zeit. Sobald er wieder schwimmen darf gehe ich mit ihm ins
Hallenbad. Im Wasser lässt sich noch manches "Wehwehli" heilen. Seine
Haare wachsen auch schon wieder. Da die Struktur und Haarfarbe
nach einer Chemotherapie ändern kann, bin ich nun sehr gespannt, ob die
schwarzen Haare die bei Noah jetzt nachwachsen so bleiben. Ich habe auf
jeden Fall viel Freude, dass es ihm so gut geht. Ich sehe die pure
Lebensfreude in ihm. Das ist so schön. Ich geniesse jeden Tag!
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| Sieht mal, wie gut es mir geht....! | |||
Wieder ist eine Woche um und so waren wir wie jeden Donnerstag im Kispi. Jede zweite Woche schläft Noah für eine Nacht dort. Er bekommt ein Medikament durch die Infusion, das zusammen mit viel NaCL gegeben werden muss. Wie oben schon erwähnt, muss er zusätzlich geschwemmt werden, damit dieses Medikament seine Nieren nicht belasten. Die Blutwerte sind immer noch gut, allerdings hat er noch wenig Lymphozyten (das sind die Polizisten im Blut die für das Immunsystem wichtig sind). Das heisst für ihn also: immer noch sehr vorsichtig mit Kontakt anderer Leute und natürlich Teilisolation.
Es ist eine schwierige und belastende Zeit zu Hause. Wie gerne würde Noah mit seinen Freunden spielen oder in den Kindergarten gehen. Es tut ihm jedes mal weh, wenn er die Kinder mit den Leuchtbändern auf der Strasse sieht, wie sie freudig in den Kindergarten gehen. Ich versuch ihn dann abzulenken oder mach mit ihm ein lustiges Spiel. Aber mein Sohn checkt wesshalb ich das mache und lässt sich überhaupt nicht "kriegen". Mir tut es auch sehr Leid. Ich versuch mich dann in seine Lage zu versetzen und erhalte dann ein Gefühl von Ausgeschlossenheit. Ich denke schon das er es so empfindet, denn in letzter Zeit hat er einen traurigen Blick in seinem Gesicht. So kenn ich meinen Noah gar nicht, er der immer lacht, aufgestellt und fröhlich ist. Nun ist er nachdenklich und ruhig geworden. Wenn ich ihm einen Gefallen machen könnte, so würde ich mit ihm in den Züri Zoo oder in den Wald gehen. Doch auch da kann er nicht hin. Zu viel Bakterien, Schimmelpilze und Viren! Ein Jammer!!!! Also müssen wir noch vier lange Monate auf die Zähne beissen und durchhalten. Irgendwie müssen wir das auch noch schaffen.
7. September 2004 -Wir haben den Tag 100 erreicht!
Ein wichtiger Meilenstein
wurde erreicht. Wir sind beim Tag 100 ohne Komplikationen angelangt. Das
heisst : treten während den ersten 100 Tage nach Transplantation keine
Komplikationen auf, wie zum Beispiel Abstossung des Knochenmarks oder
schwere Infekte, gehen die Ärzte davon aus, dass der weitere
Heilungsprozess auch gut verläuft und im weiteren Leben keine
wesentlichen Einschränkungen erwartet werden. Trotz allem ist die Zeit
mit Noah nicht gerade einfach. Mein Tag besteht hauptsächlich aus
Organisieren, Medikamenten verabreichen und Sonnenschutzmittel
eincremen. Noah sollte direkte Sonnenbestrahlung vermeiden, da das
Sonnenlicht die Abstossung des Knochenmarks fördert. Bei Aufenthalt im
Freien, muss ich also auch bei bedecktem Himmel ein Sonnenschutzmittel
mit hohem Lichtschutzfaktor
verwenden. So bin ich
ständig auf Achse.
Bis das körpereigene Abwehrsystem wieder völlig intakt ist, dauert es
etwa ein Jahr. während dieser Zeit, besonders aber in den ersten drei
Monaten ist Noah für Infektionen anfälliger als andere Menschen,
desshalb kann ich ihn nirgendwo mitnehmen. Wenn ich einkaufen gehe (und
das gehe ich jeden Tag weil ich ja alles frisch und verpackt brauche),
zur Bank und Post oder mit Joya unverhofft zum Tierarzt muss,
brauche ich jedes Mal jemand der auf ihn zu Hause aufpasst. Dies ist
eine grössere Belastung als ich dachte. Das Angebot Noah einer meiner
Freundinnen bringen zu können wäre genügend da, doch haben diese
Mütter selbst Kinder und so ist das Risiko einer möglichen Ansteckung
von Krankheiten viel zu gross. Also bleibt mir nichts anderes übrig als
jedes Mal meine Schwiegermutter zu fragen. So trabt sie an manchen Tagen
bis zu zwei Mal zum Hüten an. Ich bin sehr froh, wohnt sie auch in der
Nähe,, so ist sie innert kurzer Zeit bei uns wenn ich sie mal dringend
brauche. Nie würde sie meine Bitte ablehnen, ich schätze ihre
enorme Hilfsbereitschaft sehr.
Noah gesundet weiter überraschend gut und auch die letzten Blutwerte waren bis auf die Nierenwerte ganz ok. So wurde er wieder geschwemmt und durfte danach auch gleich nach Hause. Die Dosis der Medikamente wurde weiter runter geschraubt, und so entkommen wir Schritt für Schritt der medizinischen Abhängigkeit; Juhui, hoffentlich geht das weiterhin so gut!
Zum ersten Mal sind die Nierenwerte im normal Bereich. Mir fällt ein Stein vom Herzen. Ich hatte die letzten Wochen immer ein bisschen Angst, Noahs Nieren würden eines Tages nicht mehr richtig arbeiten. Diese Gefahr besteht nun nicht mehr. Sie haben sich von alleine wieder erholt.
Auch das Blut zeigt gute Werte, sodass die Ärzte sehr zufrieden sind. Noah hat keinerlei Anzeichen von Infekten und es geht ihm wirklich gut. Manchmal schmerzt ihm das Bein und er hat Mühe beim Gehen. Es sind die Nebenwirkungen der Chemotherapie die Noah noch zu schaffen machen. Ich denke da müssen wir einfach noch etwas Geduld haben bis das ganze Gift Noahs Körper verlassen hat.
Wenn ich mit Noah im Dorf spazieren gehe, erleben wir viele schöne Momente. Es begegnen uns Kinder aus dem Kindergarten, schenken ihm Zeichnungen und freuen sich jedes Mal sehr, wenn sie Noah sehen. Sie schauen ihn dann genau an oder berühren ihn ganz sanft. Es ist schön ihnen zuzusehen wie einfühlsam sie mit ihm umgehen. Sie fragen Noah dann wie es ihm geht, was er so macht und wann er mit ihnen wieder spielen kommt. Noahs Arzt würde jetzt ein "Herzchriesi" bekommen wenn er das sehen würde. Denn er hat Noah, wenn er keine Maske trägt jeden Kontakt zu Kinder verboten. In Kindern lauern noch zu viele Bakterien und Viren, die eine Infektionsgefahr für Noah darstellen. Da ich ja auch nicht möchte, dass er was erwischt, bin ich natürlich sehr vorsichtig und stehe immer brav daneben. Dann kann der liebe Doktor auch wieder beruhigt sein :) .
Zwei Mal in der Woche geniesst Noah eine Kindergärtnerin die jeweils zu uns nach Hause kommt. Da blüht er auf und freut sich jedesmal sehr drauf. Während sie mit Noah spielt bleibt mir 1 ,5 Stunden zum Einkaufen oder Dinge zu erledigen die zusammen mit Noah nicht möglich sind. Ich bereite schon am Vorabend alles vor, das wenn die Lehrerin kommt ich dann sofort abdüsen und ich während dieser kurze Zeit die ich habe alles erledigen kann. Zeit ist bei mir Not!
Sonntag 26. September 2004
Der erste Coiffure Termin steht an. Noahs Haare wachsen schnell und wild, so ist es an der Zeit eine Frisur in die Haare zu bringen. Noah freut sich aber gar nicht, denn er hat angst, man schneidet ihm die Haare wieder kurz. Kann ich gut verstehen. Damals kurz vor Chemotherapie schnitten wir seine Haare ganz kurz damit er nicht zusehen musste, wie seine ausgefallenen Haare büschelweise im Bett herumliegen. Mit etwas Motivationskunst werden wir es aber sicher schaffen dass er sich wenigstens eine coole Friese wünschen wird.
Die Blutwerte sind weiterhin gut. Noah muss jetzt nur noch alle vierzehn Tage zur Kontrolle ins Kispi. Die Medikamente wurden nochmals um 10 Milligramm reduziert. Was für ein Aufsteller! Der zweite Aufsteller kommt diese Woche. Omi Züri wird für ein paar Tage zu uns kommen. Sie wird sich um die Kinder kümmern und mich ein wenig entlasten. Darauf freuen wir uns alle!!!!
Sonntag 3. Oktober 2004
Wieder haben wir eine
Woche hinter uns. Jennifer hatte in der Nacht auf Dienstag einen
Pseudokrupp Anfall. Die darauf folgenden drei Tage begleitete sie einen
viral bedingten Husten. Für mich bedeuteten diese drei Tage höchste
Aufmerksamkeit und Konzentration, denn Jennifer und Noah durften auf
keinen Fall zusammen sein. Ansteckungsgefahr! So wusch ich Jennifers
Hände ca alle 10 Minuten mit Seife und desinfizierte sie anschliessend
mit Sterilium. Auch die WC Brillen, Küchentisch und alle Möbel werden
bei uns mit einem Hochdesinfektionsmittel abgerieben damit die
gefährlichen Bakterien und Viren Noah nicht infizieren können. Eine
äusserst aufwendige Angelegenheit. Mittlerweile riecht es bei uns wie in
einer Arztpraxis.
Die ersten Zweifel, zu wenig Hygiene beachtet zu haben kommen bei mir
nun auf. Noah quälen seit sechs Tage unerträgliche Bauchschmerzen.
Komischerweise aber nur in der Nacht. Haben sich irgendwelche Käfer in
seinen Bauch eingenistet? Oder sind es die unangenehmen Nebenwirkungen
der Medikamente? Verbittert presst er die Tränen aus dem
schmerzverzerrten Gesicht und schreit die ganze Zeit "aua...Mami,
Papi...Hilfe!". Er wälzt sich im Bett hin und her. Vor Anstrengung
bilden sich Schweisströpfchen auf seiner Stirn. Mein Gott, was ist
nur los mit ihm? Dirk und ich versuchen mit Massage und Bettflasche die
Schmerzen zu lindern. Der Anblick, wie sich Noah abquält ist
unerträglich und tut auch mir weh. Gestern wollten wir den Krankenwagen
rufen, als die Schmerzen gegen 23.00 Uhr endlich nachliessen. Ich werde
morgen wohl ins Kispi anrufen müssen und abklären, ob die Bauchschmerzen
was Ernstes sein könnten.
Mittwoch 6. Oktober 2004 - Die Ambulanz kommt!
Es ist Dienstag gegen
zwölf Uhr Mittag als der Krankenwagen mit Blaulicht bei uns zu Hause
ankommt. Noah wurde beinahe Ohnmächtig vor Bauchschmerzen, sodass er auf
dem schnellsten Weg ins Kispi musste. Dirk nahm Noah auf seine
Arme und trug ihn vorsichtig die Treppe herunter zum Krankenwagen. Sanft
legte er ihn auf die Bahre und beruhigte ihn. Die Sanitäter gaben ihm
etwas Sauerstoff und schnallten Noah an. Damit er ein bisschen hinaus
sehen konnte (das lenkte ihn ein wenig von den Schmerzen ab), wurde
seine Bahre etwas höher gestellt. Ich drückte Noah noch "Thommy" in
seine Hände (einer seiner Delphine) und küsste ihn auf die Wange. Und
dann, zehn Minuten später gings mit Blaulicht durch Mollis nach
Zürich ins Kinderspital.
Omi Züri wartete im Notfall des Kispis auf Noahs Ankunft. Eine vertraute
Person soll ihm Beistehen nach der grossen Aufregung. Im Spital
angekommen folgte ein Ultraschall, Röntgen und CT (Computertomographie).
Im Bauch waren wieder vergrösserte Lymphknoten zu sehen. Ausserdem hat
sich Noahs Darm ineinander gestülpt (Invagination), sodass die Situation
lebensbedrohlich werden konnte. Die Schmerzen sind unerträglich. Es
fühlt sich an, als hätte man ein Messer im Bauch, so ein Arzt. Noah
bekam Nubain in die Vene gespritzt, ein sehr starkes Schmerzmittel.
Sofort wurde er müde und schlief mit seinem "Thommy" an der Wange
erschöpft ein. Sein verkrampftes Gesicht entspannte sich.
Noch ist unklar, ob die Invagination mit der KMT einen Zusammenhang hat.
Die grossen Lymphknoten im Bauch aber sind keinesfalls harmlos. Noah
wird mehrmals am Tag Blut abgenommen und untersucht. Er wird bestimmt
für ein paar Tage im Spital bleiben müssen.
Donnerstag 7. Oktober 2004
Es ist 22.00 Uhr. Ich bin
soeben vom Kinderspital zurück gekehrt. In Noahs Gesicht scheint wieder
die Sonne. Die Darmüberstülpelung (Invagination) hat sich gelöst, die
Schmerzen sind weg. Er bekommt Kortison, damit die Lymphknoten im
Bauchraum abschwellen. Fest steht nun, dass die vergrösserten
Lymphknoten den Darm abdrängten und somit die Invagination verursacht
hatten. Aber weshalb haben sich die Lymphen im Bauch nach so einer
aggressiven Chemotherapie wieder vergrössert? Auf diese Antwort
muss ich wohl noch Geduld haben.
Noah bleibt noch zwei, drei Tage zur Überwachung im Spital, dann darf er
wieder nach Hause. Etwas Gutes hat der Spitalaufenthalt aber auch; die
Kispi-Kindergärtnerin kommt ein bis zwei Mal täglich bei Noah vorbei.
Das freut ihn natürlich besonders, weil die Kindergärtnerin die Noah bei
uns zu Hause betreut gerade drei Wochen Ferien macht. So ist er fleissig
und mit viel Freude am Scherenschnitte und Spiele machen oder mit
Fischkleister und Gips am Basteln. Das macht ihm richtig Spass, und das
Schöne daran ist, Mami muss die Kleckse nicht putzen...
Sonntag 17. Oktober 2004
Am Samstag 9. Oktober
durfte Noah das Spital wieder verlassen. Den ganzen Sonntag war er
quietschfidel und es ging ihm sehr gut. Am Montag morgen brachte ich
Dirk zum Flughafen, der für ein paar Tage geschäftlich nach Seattle
musste. Jennifer durfte mit Omi und Opi für eine Woche in die
Südtürkei und Ellen verbrachte ein paar Tage beim Grosi. Ich freute mich
auf ein paar "lockere" Tage, allein mit Noah und Joya. Wir haben uns
viel vorgenommen. Hauptsächlich basteln stand auf unserem Wochenplan und
viel frische Luft.
Montag Abend, ich wollte soeben mit dem Abendessen beginnen klagte Noah
über Bauchschmerzen. Sofort setzte ich ihn in ein warmes Lavendelbad und
massierte seinen Bauch. Das Bauchweh wurde ein wenig besser. Ich nahm
Noah aus dem Bad und legte ihn ins Bett mit einer warmen Bettflasche.
Innert wenigen Minuten erreichten die Schmerzen eine Grenze, dass Noah
weder sitzen noch stehen konnte. Die Situation wurde schlimmer. Noah
schreite und wälzte sich im Bett umher, als er mich plötzlich ansah und
mit zittrigen Stimme sagte:" Mami, hilf mir, ich brauche Hilfe. Ich
bin so ein armes Kind, habe immer so viel Schmerzen, ich kann nicht
mehr....." .....und dann verlor er das Bewusstsein.
Ich schüttelte Noah und schrie ihn an:" Du kannst jetzt nicht einfach
gehen, ich habe fünf Jahre um dein Leben gekämpft! Mach deine Augen
auf...! Verda..... noch mal MACH SIE AUF!"
"Mami ", sagte er ganz leise "ich brauche einen Krankenwagen!
" Ich streichelte Noahs Gesicht, wisch mir die Tränen von der Wange
und sagte:" ja mein Schatz, der Krankenwagen ist unterwegs".
Ich alarmierte die Notrufzentrale, dann überlegte ich den nächsten Schritt. Ich rannte zum Nachbar rüber. Ich brauchte jemand der mir den Krankenwagen einweist. Doch der war nicht da. Ich rannte wieder ins Haus und rief eine Freundin an. Dorette kam sofort zu Hilfe und kümmerte sich um Joya. Noah wälzt sich immer noch vor Schmerzen, sein ganzer Körper ist nass geschwitzt. Ich legte ihm kühle Frotteetücher auf die Stirn. Inzwischen sind auch unsere Nachbarn aufgetaucht. Sie liefen zur Strasse um die Ambulanz einzuweisen. Nach einer halben Stunde sind sie endlich angekommen. Sie nahmen Noah sofort mit und fuhren mit Blaulicht ins Kinderspital. Mein Bruder Pascal wartete in der Notaufnahme und kümmerte sich um Noah bis ich da war. Da Dorette selber auch einen Hund besitzt (Flat Coat Retriever "Balu") nahm sie Joya zu sich auf und betreute sie die Tage während ich im Spital war. Die Lebens mittel warf ich in den Tiefkühler und packte mir die nötigen Sachen für eine Woche Spitalleben in eine Reisetasche.
Der Grund für Noahs Bauchweh war wieder eine Invagination (Darmüberstülpung). Weshalb sich das immer wieder bildet, wissen die Aerzte nicht so genau. Es könnten Nebenwirkungen der Medikamente sein, darum wurde jetzt alles auf ein Minimum reduziert.
Am Freitag den 15.
September konnte ich Noah wieder nach Hause nehmen. Jennifer und Dirk
holte ich anschliessend vom Flughafen ab. Zu Hause in Mollis
sammelten wir noch Ellen und Joya ein und fuhren dann nach Hause. Wir
sind wieder zusammen und geniessen dieses Wochenende um so mehr.
Mittwoch 20. Oktober 2004
Fünf Tage ist es nun her,
seit Noah vom Spital wieder zu Hause ist. Es geht ihm gut und man sah
ihm die vergangenen zwei schwierigen Wochen überhaupt nicht an.
Gestern besuchten wir Noahs bester Freund Renato. Für Noah ein grosses
Ereignis. Er durfte ihm sein Geburtstagsgeschenk überreichen, das er für
ihn ausgesucht hatte. Sein Geburtstag liegt zwar schon eine Weile
zurück, trotzdem freute sich Renato sehr darüber. Die beiden spielten
draussen noch eine Weile , bastelten ein Schwert und schauten zu wie
Joya die Nachbarskatze immer wieder auf den Baum jagte. Das fanden sie
besonders lustig, die Nachbarin weniger. Da Renato nicht erkältet war,
war es die Gelegenheit für Noah mit seinem besten Freund wieder einmal
zusammen zu sein. Sie verbrachten ein paar schöne Stunde zusammen und
der Tag war wirklich genial.
Das Wiedersehen mit seinem Freund Renato tat ihm sehr gut und als
wir wieder zu Hause waren, war er richtig glücklich. (...ich übrigens
auch!)
Sonntag, 7. Nov. 04 Öpfelmoscht, Feigen und Nüsse
Es ist lange her, als ich das letzte Mal in "Noahs Geschichte" geschrieben habe. Seit Noah das Medikament "Sandimun" (Medikamente gegen Abstossungsreaktion des fremden Knochenmarks) nicht mehr einnehmen muss geht es ihm körperlich und seelisch viel besser. So nutzte ich die schöne Zeit zusammen mit den Kindern, und das Schreiben am Computer rückte in den Hintergrund.
Letzte Woche besuchten wir Noahs Kindergartenklasse während der Turnstunde. Noah war ganz aufgeregt und freute sich riesig auf den Überraschungsbesuch. Als er die Turnhalle betrat rannten die Kinder auf ihn zu und freuten sich ihn wieder zu sehen. Sofort wurde Noah in den Parcours integriert den Lili, die Kindergärtnerin aufgestellt hatte. Mit der Maske am Mund und vollem Enthusiasmus, hüpfte und rannte er über die Böckli und liess sich genüsslich auf die dicken weichen Matten fallen. Aus lauter Begeisterung vergass er die Maske an seinem Mund und seine Backen wurden immer röter. Er schwitze und atmete wie nach einem Marathon, doch das kümmerte ihn überhaupt nicht. Hauptsache herum rennen und Spass haben, das war seine Devise. Zwischendurch machte er bei mir einen kurzen Boxenstopp um "frische Luft" zu schnappen und das Gesicht zu lüften. Man kann sich das nicht vorstellen wie heiss es unter der Maske werden kann.
Auch aus medizinischer Sicht geht es sehr gut und der Arzt ist mit Noah mehr als zufrieden. Was für ein Aufsteller! Bis Donnerstag müssten auch die Ergebnisse von seinen Immunwerten bekannt werden. Abhängig von diesen Werten wird Noahs Arzt über eine eventuelle Lockerung der Teilisolation entscheiden. Das würde für uns heissen, dass Noah langsam wieder unter die Leute, und ab Weihnachten sogar wieder in den Kindergarten dürfte. Die Nahrungsvorschriften gelockert würden und die allgemeine Hygiene nicht mehr all zu streng genommen werden müsste. Aber warten wir erst einmal die Ergebnisse ab....... Wenn es wirklich so sein wird freuen wir uns natürlich riesig!
P.S: ich habe Noah noch gefragt, was er als erstes gerne wieder essen würde. Seine Antwort kam sofort und bestimmt: "Öpfelmoscht, Feigen und Nüsse!" Ein echter Gourmet, eben!
Samstag 20. November 2004
Leider wissen wir immer
noch nicht, ob wir das ganze "Programm" lockern können. Wir warten
immer noch auf Noahs Immunwerte. So ist das eben in der Medizin. Es
braucht viel Geduld!
Seit einer Woche schneit es bei uns und Noah ist überglücklich. Letzten
Sonntag waren wir schlitteln in den Mullern ob Mollis und er hatte
riesig den Plausch daran. Die Temperaturen sanken unter Null Grad, aber
das störte ihn überhaupt nicht. Im Gegenteil, er wollte nicht mehr nach
Hause gehen, so toll fand er den Schnee. Da ich mit Noah immer noch
nicht in ein Restaurant gehen darf, musste ich den ganzen Proviant, wie
heissen Tee, Mandarinen, Schoggi und Brot mit auf den Berg
schleppen. Während die anderen Kinder mit ihren Eltern ins Restaurant
gingen um sich aufzuwärmen, assen wir gemütlich unseren Zvieri im
Pulverschnee und tranken Noahs Lieblingstee Rooibos. Noah meinte:"mir
händs gmüetlich, gäll Mami". Während ich mühsam die Mandarinen schälte,
stand Joya ganz gierig neben mir und wartete darauf, dass ein
Mandarinenschnitz aus meinen gefrorenen Händen fiel.
Am Abend brachte ich Noah ins Bett und setzte mich wie jeden Abend neben
ihn aufs Bett. Wir redeten über dies und das. Plötzlich richtete er sich
auf und nahm mich ganz fest in seine Armen. Er drückte mir einen dicken
Kuss auf die Wange und sagte:" Es war schön heute. Danke Mami für den
schönen Tag, guet Nacht."
Bald ist Noahs Geburtstag (20. Dezember). Ich bin jetzt schon dabei, mir
etwas für seinen grossen Tag auszudenken. Seinen letzten Geburtstag
feierten wir im Kispi während der Chemotherapie. Dieses Mal soll es
etwas Spezielles geben, schliesslich waren die letzten Monate sehr
schwer und anstrengend. Ein grosser "Kämpfer" soll für seinen Mut und
seine Kraft belohnt werden. Ich hab da schon eine witzige Idee wie
ich das Ganze aufsetzen könnte..... Lasst Euch überraschen, ich werde
bald wieder berichten.
Montag, 29. November 2004
Endlich! Der Tag ist
gekommen, wo Noah alles wieder essen und trinken darf. Am Sonntag hatte
Jennifer Geburtstag und ich bereitete einen feinen Brunch vor. Wir
mussten alle schmunzeln, als sich Noah regelrecht auf die feinen Sache
stürzte. Genüsslich schob er sich etwa 300gr Lachs, 100gr.
Bündnerfleisch, ein Haufen Tomaten, Avocado, Crevettencocktail und und
und.... in den Mund und liess sich vom Anblick der Gäste überhaupt nicht
beeindrucken. All das durfte er seit April nicht mehr essen, da diese
Lebensmittel nicht gekocht waren. Er genoss dieses Essen in den
vollsten Zügen, im wahrsten Sinne des Wortes!Es war herrlich ihn
dabei zuzusehen.
Ansonsten ist immer noch alles beim gleichen. Wir warten auf das Ok vom
Arzt, das Noah wieder unter die Leute, sprich in den Kindergarten darf.
Ich denke, dass es bald soweit sein wird. Die Vorbereitungen zu Noahs
Geburtstagsparty laufen übrigens auf Hochtouren und ich werde bald die
lustige Einladung hier auf meiner Website präsentieren.
Also bis bald...!
Mittwoch, 15. Dezember 2004
Vor drei Tagen erhielt ich
die freudige Nachricht: DIE TRANSPLANTATION IST GELUNGEN, NOAH DARF AB
JANUAR WIEDER IN DEN KINDERGARTEN!!!! Ist das nicht schön? Ich könnte
weinen vor Freude, wie sehr hab ich mich auf diesen Moment gefreut.
Seit zwei Wochen darf Noah alles wieder essen und trinken. Gestern
brachte ich eine Schale mit 200gr. Sojasprossen vom Einkaufen mit nach
Hause. Als das Telefon klingelte, legte ich die Schale auf den
Küchentisch. Nach zehn Minuten Geplauder wandte ich mich wieder dem
Eingekauften zu um diese zu verräumen. Doch was sehe ich da? Auf
dem Küchentisch stand nur noch die leere Schale mit ein paar
Sojakrümel daneben. Natürlich wusste ich sofort wer dahinter steckte.
Während ich telefonierte, machte sich Noah an das frische Gemüse
ran und futterte innert dieser kurzen Zeit die ganzen 200gr.
Sojasprossen auf. Ich musste in mich hinein lachen und stellte mir vor,
wie das wohl ausgesehen haben könnte. Wenn ich ihm dabei zusehe wie er
praktisch jeden Tag kiloweise Salat, Gemüse, Früchte, Oliven in sich
hineinstopfen kann, wird es mir erst richtig bewusst, wie diszipliniert
er sich damals an die "Essregeln" gehalten hatte. Unglaublich, und
das mit seinen 5 Jahren! Er kompensiert jetzt einfach alles, was
er in den letzten 7 Monaten an Essvergnügen verpasst hat. Zum
Mittagessen gab es dann halt Rüeblisalat.
Bald steht Noahs Geburtstag vor der Tür. Er ist schon ganz aufgeregt,
weil er weiss, dass er mit seinen Freunden zusammen sein wird und bald
darauf wieder in den Kindergarten gehen darf. Ich habe mir gedacht, wenn
ich eine zu grosse Fete steigen lasse, würde er - mit Ausnahme einer
grossen Anzahl Geschenke - nicht so viel von seinem Geburtstag haben, da
er seit der Transplantation viel ruhiger und sanfter geworden ist und zu
grossem Lärm und Getummel eher ausweicht, anstelle wie früher ihn zu
verursachen. Sein Geburtstag soll ihm angenehm in Erinnerung bleiben und
es soll ein Geschenk von Dirk und mir sein für seine Tapferkeit und
Ausdauer, die er die letzten 14 Monaten gezeigt hat; aber auch ein
grosses Dankeschön an ihn, dass er bei uns geblieben ist. Es tönt zwar
sehr komisch.... aber es ist so!
Wir haben uns deshalb etwas Spezielles überlegt. Etwas, dass die Kinder
mit Zauberei, Musik, Fantasie und Spiele überraschen wird. Der
Spitalclown wird uns als Kapitän "Jahoi" überraschen und mit
Noah und seinen liebsten Freunden seinen Geburtstag feiern. Aus
Sicherheitsgründen bezüglich Ansteckung von Krankheiten hab ich
mir da was einfallen lassen:
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Hallo Freunde Ich habe heute im Walensee eine Flaschenpost entdeckt – ein Hilferuf von Kapitän Jahoi, denn der befindet sich in den Händen des wilden Piraten Rumpel-Flosse. Klar, dass wir Kapitän Jahoi suchen und finden müssen. Denn nur er weiss wo unser Schatz liegt. Damit uns Pirat Rumpel–Flosse aber nicht sofort erkannt, müssen wir uns ein bisschen tarnen, indem wir eine Piratenmaske anziehen. Ich habe Dir eine solche Maske beigelegt. Du kannst sie bemalen und bekleben und komm dann mit der Maske am Mund so zu meiner Geburtstagsfeier. So wird uns Pirat Rumpel-Flosse bestimmt nicht entdecken. Wenn du noch Lust hast, kannst Du Dich als Seefahrer verkleiden.
Also bis bald, ich freue mich |
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Text: Es erwartet uns eine Überraschung mit Musik, Zauberei, Spiele, Fantasie und eine Menge Spass. Lassen wir uns überraschen, denn auch ich weiss nicht genau was Mami vorbereitet hat! |
Sonntag, 26. Dezember 2004
Noah geniesst es mit Kinder zu spielen und ohne Maske herumlaufen zu müssen. Viele erkennen Noah nicht wieder, er hat sich stark in seinem Aussehen verändert. Seine Haare sind jetzt schwarz und dichter( vorher waren sie hellbraun und eher fein) und sein Teint ist dunkler geworden. Die Augenbrauen dichter und auch ein paar neue Zähne sind herangewachsen. Allen gefällts, sein neues südländisches Auftreten.
Am 19. Dezember
besuchten
wir
die traditionelle
Märlitheater-Matinee in der Aula der Kantonsschule Rämibühl in Zürich.
Von den Gebrüder Grimm wurde das Märchen "Schneewittchen und die sieben
Zwerge" vom Kinder & Jugendtheater Metzenthin aufgeführt. Alle Patienten
und deren Familien als auch typisierte Knochenmarkspender/innen und
Ärzte wurden vom SFK (Stiftung zur Förderung der
Knochenmarktransplantation) dazu eingeladen. Noah war vom Märchen sehr
beeindruckt und es hat ihm sehr gefallen.
Nach der Vorführung gab es noch ein Imbiss mit Kuchen und
selbstgebackenen Weihnachtsguetzli.
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Noah und Jennifer... | inmitten von 500 Besuchern des Märlitheaters! | Candy Heberlein, die Präsidentin vom "SFK" begrüsst die Gäste |
Wir setzten uns in eine Ecke wo Noah mit einem lustigen Jungen sofort Anschluss fand. Morgan, hiess das kleine Schlitzohr und da dachte ich sofort: Na prima, diese zwei "Racker" passen wunderbar zusammen. Miteinander spielten die zwei, als würden sie sich schon ewig kennen. Sie erzählten sich Geschichten, was ihre Papis so arbeiten.... eben, Gespräche unter richtigen Männern. Zu meiner Bewunderung beobachtete ich, dass Noah mit dem jüngeren Morgan keine Schwierigkeiten hatte. Da er die letzten fünf Jahre hauptsächlich um Erwachsene war (durch die vielen Spitalaufenthalte) konnte er mit kleineren Kindern nicht viel anfangen, sondern spielte lieber mit älteren oder bereits erwachsenen Kinder. Da Morgan auch ein sehr gewitztes Kind war, war er für Noah der ideale Spielpartner. Hier ein paar Schnappschüsse:
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Smalltalk unter "Männer" |
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| mein Papi arbeitet als Doktor | ...und meiner mit Computer | interessant! | hmm, sieht so ein Männergespräch aus? | ||
Am Mittwoch 22. Dezember feierten wir Noahs 6. Geburtstag. Dirk machte ab diesem Tag Weihnachtsferien und half mir bei den Vorbereitungen. Meine treuen Freundinnen, Bea, Sibylle und Jasi halfen tüchtig mit, schnetzelten die exotischen Früchte für den Fruchtsalat und sorgten für Ordnung bei den Kindern. Ich kümmerte mich über den Überraschungsgast, den Spitalclown "Capitän Jahoi" und koordinierte den ganzen Partyablauf. "Nicht zuviel - nicht zu wenig" war mein Motto, denn ich wollte nichts Pompöses, das die Kinder überfordert hätte. So dauerte der Anlass zweieinhalb Stunden, eine halbe Stunde Geschenke auspacken, eine halbe Stunde für das lustige Ballonspiel, dann eine Stunde für die Unterhaltung von "Capitän Jahoi" und die letzten dreissig Minuten für den Geburtstagskuchen.
Es wurde sehr viel gelacht und eine menge Spass hatten die kleinen, als auch die "grossen" Kinder (ein paar Mütter und Väter). Es war ein wirklich sehr schöner Tag, der uns allen bestimmt in Erinnerung bleiben wird. Wir alle hatten am Abend "Lachmuskelkater" der mindestens zwei Tage danach noch spürbar war!
Die schönsten Eindrücke in der
Fotogalerie!
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